Übergabe der Petition / Remise de la Pétition

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Medienecho / Revue de presse

www.20min.ch/ (mit mehreren Kommentaren)

RSR La 1ère... | La Liberté

Tagesschau Schweizer Fernsehen (Textbeitrag online mit Agenturbild, basiert auf dem konzisen Bericht der Schweizerischen Depeschenagnetunr SDS/ATS, der auch von der TagesWoche weitergeleitet wird).

Meldungen (sda) in: Kleinreport, Basellandschaftliche Zeitung/MLZ, Bündner Tagblatt, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, Der Bund, NZZ, persoenlich.com

Auslandpresse (basierend auf der sda-Meldung) / Presse étrangère (basant sur le texte de l'ats)

Liechtensteiner Vaterland (LI), Der Standard (A),


Bilder von der Übergabe / Photos

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Guy Krneta übergibt die Petition an die Sekretärin der Kommissionen für Rechtsfragen der Eidg. Räte, assistiert von Klaus Merz (nicht im Bild), Adi Blum, Pedro Lenz und Mathias Knauer.

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Medienmitteilung vom 6.2.2012 / Communiqué de presse (en allemand)

Bern, den 6. Februar 2012

Kunst+Politik und Rettet-Basel! reichen Petition ein für Medientransparenz

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Schriftsteller Klaus Merz, Pedro Lenz, Guy Krneta, der Filmemacher Mathias Knauer und der Kulturschaffende Adi Blum haben heute Montag, 6. Februar eine Petition für Medientransparenz bei den eidgenössischen Räten eingereicht.

Entgegen genommen wurde sie von Frau Christine Lenzen, Sekretärin der Kommissionen für Rechtsfragen (RK) der eidgenössischen Räte.

Die Petition, lanciert vom Netzwerk Kunst+Politik und der Initiative Rettet-Basel!, wurde von 2'435 Personen unterzeichnet. Sie verlangt die Offenlegung der Eigentumsverhältnisse an Medienunternehmen. Sie richtet sich an Nationalrat, Ständerat und Bundesrat.

Die vollständige Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner finden Sie hier:

www.medientransparenz.ch/doc/pet_liste-12-02-05_de.pdf
www.transparence-medias.ch/doc/pet_liste-12-02-05_fr.pdf

 

Wer zur Demokratie JA sagt, wird auch die geforderte „Medientransparenz“ befürworten. Alles andere bleibt Schattenbox- und Schmierentheater.

Klaus Merz, Schriftsteller

 

Während zwei Jahren wurden die Eigentumsverhältnisse bei der Basler Zeitung verschleiert. Auch bei der Weltwoche bestehen seit etlichen Jahren begründete Zweifel an der Eigentümerschaft des Herausgebers Roger Köppel.

Es kann nicht sein, dass Medienunternehmen, welche für Transparenz sorgen im demokratischen Meinungsbildungsprozess, bezüglich ihrer eigenen Eigentumsverhältnisse intransparent sind.

 

Die Medien stellen Öffentlichkeit her - nur bei sich selber nicht. Das muss ändern. Das Publikum hat einen Anspruch darauf zu wissen, wem die Medien gehören. Die beste Lösung ist, wenn die Medienunternehmen ihre Besitzverhältnisse freiwillig transparent machen. Wenn sie es nicht freiwillig tun, muss ein Gesetz her.

Roger Blum, Medienwissenschafter

 

Der eingereichte Petitionstext lautet:

Offenlegung der Eigentumsverhältnisse an Medienunternehmen
Petition an den Bundesrat und ans Parlament

Sehr geehrte Damen und Herren des Bundesrates
Sehr geehrte Damen und Herren des Ständerates
Sehr geehrte Damen und Herren des Nationalrates

Medienunternehmen spielen für die demokratische Meinungsbildung eine wichtige Rolle. Waren Zeitungen ursprünglich Sprachrohre von politischen Bewegungen, wurden sie zunehmend zum Spielball von Investoren. Damit einher ging eine Medienkonzentration, welche vielerorts in der Schweiz zu regionalen Monopolen führte.

In jüngster Zeit erleben wir nun, dass Medien – aktuell die Basler Zeitung – von parteinahen Financiers aufgekauft und als politische Propagandainstrumente eingesetzt werden – unter Verschleierung allerdings ihrer tatsächlichen Besitzerschaft.

Es liegt im Interesse der demokratischen Öffentlichkeit zu erfahren, wer hinter privaten Medienunternehmen steht. Pressefreiheit und Meinungsvielfalt können nur glaubwürdig reklamiert werden, wenn bekannt ist, wer allenfalls für sie einsteht. Es kann nicht sein, dass sich Medien unabhängig und pluralistisch nennen, welche in Tat und Wahrheit strategische Instrumente einer politischen Partei sind.

So wie börsenkotierte Aktiengesellschaften zum Schutz der Anleger die Besitzverhältnisse offenzulegen haben, muss auch die Eigentümerschaft an Medienunternehmen transparent sein – zum Schutz der demokratischen Auseinandersetzung, als Beitrag zur journalistischen Glaubwürdigkeit.

Wir bitten Sie, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Besitz- und Eigentumsverhältnisse an Medienunternehmen offengelegt werden müssen.

 

Sich für transparente Besitzverhältnisse bei den Medien einzusetzen heisst Demokratie zu wagen, für eine glaubwürdige Demokratie zu kämpfen.

Melinda Nadj Abonij, Schriftstellerin

 

Wir freuen uns, wenn Sie in Ihren Medien auf diese wichtige Petition hinweisen.

Fotos der Übergabe finden Sie unter:

www.medientransparenz.ch/downloads/

 

AUSSERDEM:

„Rettet-Basel!“ organisiert Podiumsgespräch am Dienstag, 7. Februar 2012

Hinweisen möchten wir Sie auch auf das morgige Podiumsgespräch von Rettet-Basel!

Basler  Zeitungen – die Alternativen
100 Tage TagesWoche, 150 Tage Basler Sonntag, 20 Tage bz Basel

7. Februar, 20.00  Uhr
Bernoullianum der Uni Basel, Bernoullistr. 30/32

Lesung mit Chantal Le Moign und Michael Neuenschwander; Input von Rahel Walser (Medienwissenschaftlerin); Podiumsgespräch mit Inputs von Kurt Imhof (Publizistikwissenschaftler) und Ueli Mäder (Soziologe); Diskussion mit Urs Buess (Co-Redaktionsleiter TagesWoche), Thomas Dähler (Chefredaktor bz Basellandschaftliche Zeitung) und Christian Mensch (Der Sonntag, Leiter des Regionalbunds BS/BL); Moderation: Rettet-Basel!

 

Mit besten Grüssen
Kunst+Politik, Rettet-Basel!

 

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Guy Krneta, krnet@sunrise.ch, 061 281 4 65
Mathias Knauer, webmaster@medientransparenz.ch, 079 406 59 03

 

www.medientransparenz.ch
www.transparence-medias.ch

www.kunst-und-politik.ch
www.art-et-politique.ch

www.rettet-basel.ch

 


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